Aktuelles

14.05.2020

 

LVR-Projekt "Bienen, Blüten und Begegnung"

Marialinden blüht auf – Blumenkästen vor der Kirche mit insektenfreundlichen und winterharten Wildstauden bepflanzt

 

Zunehmend verschwinden Arten auch aus dem dörflichen Umfeld, weil notwendige Lebensraumstrukturen verloren gehen. Frei nach dem Motto „Naturschutz beginnt vor der eigenen Haustür“ begleiten die beiden Biologischen Stationen Rhein-Berg und Oberberg seit 2019 insgesamt vier Dorfgemeinschaften im LVR-Projekt „Bienen, Blüten und Begegnung – Biodiversität in bergischen Dörfern“ auf dem Weg zu mehr Artenvielfalt in den Dörfern. Die Dorfgemeinschaft Marialinden startet nun mit einer Pflanzaktion in die Umsetzungsphase.

Manuela Thomas von der Biologischen Station Rhein-Berg (vorne) bepflanzt zusammen mit Claudia Krieger vom Bürgerkomitee Marialinden die Kübel auf dem Kirchvorplatz (Foto: Helena Schier).

 

Ein warmer Samstagvormittag im Mai. Rund um den Kirchvorplatz in Marialinden ist viel los. Zahlreiche Wandernde lockt der Ort von nah und fern und hier am Brunnen ist der Startpunkt für viele Touren rund um den Ort. Und noch etwas passiert: Es ist Pflanzzeit. Die Blumenerde in den Kübeln rund um den Platz wird ausgetauscht und mit Sand vermischt, neue Pflanzen werden eingesetzt. Eigentlich alles wie immer und doch ganz anders. Denn nicht nur Covid-19 ist spürbar – Menschen tragen Masken und halten großen Abstand.

 

Auch in den Kübeln ist etwas anders: Die Pflanzen sind keine fremdländischen Petunien oder Geranien, sondern noch unscheinbare zierliche kleine Wildstauden und Gräser. Alle sind in Deutschland oder wenigstens Mitteleuropa heimisch. „Genau das ist wichtig, wenn man etwas für die heimische Insektenwelt tun will. Denn Insekten und Pflanzen sind aneinander angepasst.“, erläutert Manuela Thomas von der Biologischen Station Rhein-Berg. „Heimische Pflanzen bieten auch in vielen Fällen viel mehr Nektar und Pollen an. Darüber hinaus gibt es sogar oft Wildbienenarten, die sich auf nur eine Pflanzenart oder -Gattung spezialisiert haben.“ So z. B. die Glockenblumen-Scherenbienen. Wie der Name schon sagt, fliegen sie auf Glockenblumen sowohl als Pollen- und Nektarquelle als auch als Schlafplatz. Natürlich sind auch Glockenblumen unter den 15 verschiedenen Pflanzenarten, die ab sofort in Marialinden wachsen. Aber auch Tüpfel-Johanniskraut, eine bekannte Heilpflanze, und Weißer Mauerpfeffer sollen Falter und Bienen anlocken.

 

Wenn alles gut geht, war das die letzte Bepflanzung der Kübel. Denn die verwendeten Wildstauden und Gräser haben noch einen anderen Vorteil: Sie sind winterhart. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch noch besonders nachhaltig. Es reicht aus, alle zwei Jahre mit etwas Kompost zu düngen. Auch gegossen werden muss deutlich weniger, da die Pflanzen bewusst so ausgewählt wurden, dass sie an einen trockenen, sonnigen Standort angepasst sind und von Natur aus mit wenig Wasser zurechtkommen.

Claudia Krieger und Helena Schier vom Bürgerkomitee Marialinden stehen bereit um die knapp 70 winterharten Wildstauden und Gräser in die Kübel zu pflanzen (Foto: Manuela Thomas, BSRB).

 

Die Idee zu dieser neuen nachhaltigen Bepflanzung entstand bei dem Workshop „Artenvielfalt im Dorf“ Ende November 2019. Damals waren rund 40 Marialindener der Einladung des Bürgerkomitees und der Biologischen Station Rhein-Berg gefolgt. Gemeinsam wurden mehrere Aktionstage, Exkursionen und Maßnahmen beschlossen, die in 2020 und 2021 umgesetzt werden sollen.

 

Dieses war die erste Aktion im LVR-Projekt „Bienen, Blüten und Begegnung – Biodiversität in bergischen Dörfern“, das noch bis Ende 2021 läuft. Es wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland im Rahmen des LVR-Netzwerks Kulturlandschaft und beratend begleitet vom Oberbergischen Kreis sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

 

 

04.05.2020

 

Fotowettbewerb: Frühling vor dem Fenster

Die Gewinner stehen fest!

 

Wir bedanken uns für die zahlreichen schönen Fotos, die uns in den letzten drei Wochen eingesandt wurden!

 

Alle Fotos können im Fotoalbum der Biologischen Station Rhein-Berg auch ohne Registrierung bei Facebook angeschaut werden.

 

Herzlichen Glückwunsch vom Team der Biologischen Station Rhein-Berg an die Gewinner*innen!

Platz 1: Günter Franke aus Bergisch Gladbach

Platz 2: Anna Knieper aus Overath

Platz 3: Jana Ferdous aus Rösrath

 

 

23.04.2020

 

Beobachtung von erkrankten Meisen im Bergischen Land

 

Aktuell ist das Phänomen zu beobachten, dass Meisen im Bergischen Land und weiteren Landesteilen erkranken oder tot aufgefunden werden. Vor allem Blaumeisen scheinen betroffen zu sein. Die Ursache hierfür ist gefunden worden. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion, die bei Meisen eine Lungenentzündung hervorruft. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger dagegen ungefährlich.

 

Um den Verlauf der Krankheit weiter zu beobachten, bittet der NABU weiterhin darum, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln zu melden.

 

Auf der Website des NABU www.nabu.de/meisensterben finden Sie weitere Informationen und Hinweise was Sie bei Funden tun können.

 

03.04.2020

 

Fotowettbewerb: Frühling vor dem Fenster

 

Die Biologische Station Rhein-Berg ruft die Aktion „Frühling vor dem Fenster“ ins Leben, die uns die Schönheit und den Wert der Natur vor Augen führt, ohne damit die Ausbreitung des Coronavirus zu verschlimmern.


Alle Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises sind eingeladen, aus ihren Fenstern oder aus dem eigenen Garten Fotos von der erwachenden Natur zu schießen. Das können Bilder von ersten Obstblüten, staatsgründende Hummelköniginnen oder bizarre Wolkenformationen sein.


„In der derzeitigen Situation müssen wir leider auf Kontakte zu anderen Menschen verzichten, um unser aller Gesundheit zu schützen“, sagt Landrat Stephan Santelmann, „umso schöner ist es, dass die Biologische Station mit der Foto-Mitmach-Aktion neue Perspektiven eröffnet und unseren Blick auf die Schönheit der Natur lenkt.“ „Bleiben Sie zu Hause und dokumentieren, vielleicht zusammen mit Ihren Kindern, wie die Natur direkt um Sie herum erwacht“ ruft Dr. Bernd Freymann, Geschäftsführer der Biologischen Station Rhein-Berg, auf.


Senden Sie Ihr Foto an fotowettbewerb@bs-bl.de


Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihr schönstes Naturfoto, das Sie ausschließlich von zuhause aus dem Fenster oder in Ihrem Garten gemacht haben! Die ersten zehn pro Tag eingesandten Fotos erscheinen auf der Facebook-Seite der Biologischen Station Rhein-Berg. Jede teilnehmende Person darf maximal ein Foto einreichen. Als „Jury“ können alle Bürger*innen teilnehmen und für die besten auf Facebook veröffentlichte Bilder abstimmen. Die drei Fotos mit den meisten „Likes“ gewinnen. Die Gewinner erhalten Restaurant-Gutscheine von der Aktion „Ich han 'nen Deckel“ der Tourismusorganisation des Oberbergischen-, des Rheinisch-Bergischen und des Rhein-Sieg-Kreises „Das Bergische“ im Wert von

 

  • 100 EUR (1. Platz),
  •   50 EUR (2. Platz) und
  •   25 EUR (3. Platz).


Mit der Zusendung Ihres Bildes zur Bewerbung und Teilnahme am Wettbewerb, werden Ihre Daten - Namensinitialen und Entstehungsort des Bildes - auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/pg/biologischestationrheinberg/photos/?tab=album&album_id=1777227505768379) dargestellt. Wir verweisen an dieser Stelle auf die Datenschutzerklärung von Facebook bzw. auf die Datenschutzerklärung der Biologischen Station Rhein-Berg (biostation-rhein-berg.de/datenschutz). Wir behalten uns darüber hinausgehend vor dem Hochladen der Bilder, diese zu qualifizieren. Auf den Bildern dürfen keine Personen zu erkennen sein. Nicht angemessene Bilder werden disqualifiziert. Ein grundsätzlicher Anspruch auf Präsentation auf unserer Fanpage zur Teilnahme am Wettbewerb ist damit ausgeschlossen. Weitere Teilnahmebedingungen sind im Fotoalbum zum Wettbewerb festgelegt.

 

Der Rechtsweg im Rahmen des Wettbewerbs zur Gewinnerermittlung ist ausgeschlossen. Die Aktion beginnt am 06. April 2020 und läuft bis zum 30. April 2020, 15:00 Uhr.


Bitte schicken Sie Ihre Aufnahmen als Anhang an folgende Adresse: fotowettbewerb@bs-bl.de


Als Betreffzeile geben Sie bitte unbedingt Ihren Namen und die Ortschaft, in der das Foto entstanden ist, an.


Die Biologische Station Rhein-Berg wünscht Ihnen viel Spaß und Erfolg bei dieser Fotoaktion!

Foto: M, Thomas (BSO)

 

03.02.2020

 

Fit im Schnitt? Biologische Stationen bilden Obstbaumwarte aus

 

Streuobstwiesen sind ein bedrohtes Element unserer Kulturlandschaft. Immer mehr Obstbäume sterben verfrüht mangels professioneller Pflege und verfügbarer Fachleute. Diesem Problem wollen fünf Biologische Stationen mit dem vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projekt „Fit im Schnitt“ begegnen. An insgesamt 13 Kurstagen (Wochenendtage) im Ausbildungszeitraum von 2020 bis 2022 werden theoretische und praktische Kenntnisse von „A“ wie „Anlage von Obstwiesen“ bis „Z“ wie „Zuccalmaglios Renette“ vermittelt. Darüber hinaus ist die Durchführung von Veranstaltungstagen vorgesehen, bei denen die Öffentlichkeitsarbeit der angehenden Baumwarte im Vordergrund steht. Besonderheit dieser Ausbildung ist ein Praktikum von 30 Stunden im dritten Ausbildungsjahr, in dem die zukünftigen Expert*innen sozusagen als Gehilfen der „alten Hasen“ bei echten Pflegemaßnahmen ihre erlernten Fähigkeiten professionalisieren.

Foto: Klaus Kocanda, NABU-Naturschutzstation Leverkusen - Köln

Gesucht werden Menschen, die sich langfristig für die Förderung und den Erhalt von Streuobstwiesen in ihrer Region einsetzen wollen. Dabei ist es von besonderer Wichtigkeit, dass sich die Teilnehmenden bereit erklären, ihr erworbenes Wissen nicht nur im eigenen Garten anzuwenden, sondern insbesondere auch den Menschen in ihrer Region als Ansprechpartner*innen und für die Durchführung von Pflegemaßnahmen zur Verfügung zu stehen. Die Ausbildung verzahnt die Vermittlung von theoretischen Grundlagen an zwei zentralen Standorten (NABU Station Leverkusen-Köln bzw. Biostation Rhein-Berg in Rösrath) mit einem hohen Anteil praktischer Kurstage im Umkreis der jeweiligen Biologischen Station. Interessent*innen sind gebeten, sich bis zum 21. Februar 2020 bei der jeweiligen Biologischen Station zu melden und einen Vorstellungstermin abzustimmen.

 

Biologische Station Rhein-Berg (Rheinisch-Bergischer Kreis)

Biologische Station Oberberg (Oberbergischer Kreis)
NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln (Stadt Leverkusen / Stadt Köln)
Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss (Rhein-Kreis Neuss)
Biologische Station Mittlere Wupper (Wuppertal, Solingen, Remscheid)

 

Der erste Kurstag wird Ende März / Anfang April stattfinden. Weitere Kurstage folgen im Abstand von zwei bis vier Monaten. Dank der Förderung des Landschaftsverbands Rheinland, beläuft sich der Teilnahmebeitrag für die drei Jahre auf eine Schutzgebühr von 100,- €.

 

Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:

Herrn Maximilian Lörch
Tel.: 02293 9015-22
loerch@bs-bl.de

13.07.2018

Neue Broschüre „Wiesen und Weiden im Bergischen Land – erkennen-entdecken-wertschätzen“

 

„Welche Pflanze ist das?“ fragen sich Interessierte an diesem sonnigen Sommertag beim Blick auf eine violette Blüte auf einer steilen Weide entlang des Weges. Ein schwarz-weiß gemusterter Schmetterling trinkt dort den Nektar und fliegt danach weiter. Es handelt sich dabei um einen Schachbrettfalter. Die Weide wird im Vertragsnaturschutz bewirtschaftet. Das bedeutet, dass hier nur verhältnismäßig wenige Rinder weiden dürfen. Daher blühen hier noch viele bunte Blumen, z.B. auch die violetten Wiesen-Witwenblumen.

 

Die neu entwickelte, gut 100 Seiten umfassende Broschüre soll dabei helfen, 43 charakteristische Wiesen-Pflanzen des Bergischen Landes mit Hilfe von Zeichnungen, Fotos und Texten zu erkennen. Im besonderen Fokus stehen dabei drei regional typische Grünland-Lebensräume: artenreiche Heuwiesen, Magerweiden und Feuchtwiesen. Diese zu erhalten haben sich die Partner der Modellregion auf die Fahne geschrieben und werden dabei unterstützt von dem Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ein wichtiges Instrument zum Erhalt des artenreichen Grünlandes ist der Vertragsnaturschutz, der auch besonders im Rahmen der Modellregion gefördert wird. Landwirte und Landwirtinnen bewirtschaften dabei ihre Flächen nach bestimmten auf naturschutzverträgliche Weise und werden dafür finanziell honoriert. Nicht zuletzt tragen sie durch diese Arbeit auch zu dem Blütenreichtum und damit zum reichhaltigen Angebot an Nektarpflanzen für Insekten auf unseren bergischen Wiesen und Weiden bei.

 

Möchten auch Sie mehr über die bunte Pflanzenwelt in unserer Region erfahren?

Dann laden Sie hier die Broschüre herunter:

Broschüre "Wiesen und Weiden im Bergischen Land"
Broschüre Wiesen und Weiden im Bergische[...]
PDF-Dokument [9.7 MB]

Die gedruckte Version erhalten Sie kostenlos bei den Biologischen Stationen (Versand möglich, wenn eine adressierte und mit 1,45 € vorfrankierte DIN A4 Rückversandtasche beigelegt wird).

 

Biologische Station Oberberg

Rotes Haus, Schloss Homburg 2

51588 Nümbrecht

 

Biologische Station Rhein-Berg

Kammerbroich 67

51503 Rösrath

 

Veranstaltungsbericht

 

2. Fachveranstaltung „Landwirtschaft für Naturschützer“ in Leichlingen im Rahmen des Projektes „Modellregion Landwirtschaft und Naturschutz – Bergisches Land“

 

Am 10. November nahmen rund 20 Interessierte an der Veranstaltung „Landwirtschaft für Naturschützer“, die im Rahmen des Projektes „Modellregion Landwirtschaft und Naturschutz – Bergisches Land“ stattfand, teil.

 

Verständnis für die Arbeit und Sorgen des Anderen zu haben setzt auch die Kenntnis über fachliche Hintergründe voraus. Im Sinne eines gegenseitigen Wissenstransfers luden die Partner der Modellregion zum zweiten Mal auf einen landwirtschaftlichen Betrieb ein. Dieses Mal kamen rund 20 Interessierte am 10. November auf dem Sonnenhof von Stefan Joest in Leichlingen-Sonne zusammen. Im Rahmen der Hofbesichtigung erfuhren die Teilnehmenden von Landwirt Stefan Joest Näheres über die Bewirtschaftungsmethoden zur Futtererzeugung und den Futterbedarf des 60 Milchkühe zählenden Betriebs. Neben der Milchviehwirtschaft und dem Kartoffelanbau mit Selbstvermarktung hat sich der Familienbetrieb in 5. Generation seit nun mehr zehn Jahren ein drittes Standbein mit der Pensionspferdehaltung aufgebaut.

 

In dem darauffolgenden Vortrag von Peter Lautz, Kreislandwirt und Vorsitzender der Kreisbauernschaft Rhein Berg, ging es um die Entwicklung der Landwirtschaft im Bergischen Land. Zunächst wurden die Anwesenden mit den wichtigsten Zahlen und Fakten vertraut gemacht. Bei der Arbeit eines landwirtschaftlichen Betriebes im Bergischen Land spielen neben der Pflege der Kulturlandschaft sowohl ökonomische als auch soziale Aspekte die wichtigste Rolle. Diese Zusammenhänge wurden anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht. Lautz stellte auch die Probleme dar, mit denen die bergischen Betriebe zu kämpfen haben, u. a. der Wegfall von wichtigen landwirtschaftlichen Flächen durch Ausgleichsmaßnahmen oder die Verwechslung von Freizeitwiesen und Wirtschaftswiesen durch einige Mitbürger. Anschließend fand beim Verzehr einer wärmenden Suppe noch ein konstruktiver Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz statt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Modellregion  Landwirtschaft und Naturschutz – Bergisches Land“.

 

Ein Kooperationsprojekt der

 

Fachdialog Grünland

 

der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg

in Kooperation mit den Kreisbauernschaften Oberbergischer Kreis und Rhein Berg und der Landwirtschaftskammer NRW

 

Die enge Kooperation mit den Vertretern der Landwirtschaft ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung der Arbeit der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg, ohne den sich viele Naturschutzmaßnahmen in beiden Kreisen nicht hätten verwirklichen lassen.

 

Am 26.11.2016 trafen sich Landwirte und Naturschützer im Landschaftshaus in Nümbrecht zum Fachdialog Grünland, einer Fachveranstaltung im Rahmen des LVR-Projektes „Naturschutz trifft Kulturlandschaft“ und der „Modellregion Landwirtschaft und Naturschutz – Bergisches Land“.

 

Die vier Vorträge von Ulrike Thiele (LANUV), Hubert Kivelitz (LWK NRW), Prof. em. Dr. Wolfgang Schumacher und Markus Schmitz (Landwirt) beleuchteten das Thema Grünland aus landwirtschaftlicher und naturschutzfachlicher Sicht.

 

Die vier Vorträge können Sie hier herunterladen:

Erfahrungen von Milchviehbetrieben mit der Nutzung von Vertragsnaturschutz
Erfahrungen v. Milchviehbetrieben mit de[...]
PDF-Dokument [3.8 MB]
Grünes Grünland oder buntes Grünland?
Grünes Grünland oder buntes Grünland_LWK[...]
PDF-Dokument [7.1 MB]
Integration von extensivem Grünland in Milchviehbetrieben
Integration von extensivem Grünland in M[...]
PDF-Dokument [6.8 MB]
Vertragsnaturschutz in NRW-Perspektiven im Bergischen Land
Vertragsnaturschutz in NRW-Perspekitven [...]
PDF-Dokument [3.4 MB]

 

Bei der gut besuchten Veranstaltung gab es einen intensiven Austausch über die Chancen, Möglichkeiten und neuen Wege zu mehr Artenreichtum in der Grünlandwirtschaft und der Integration von extensiv bewirtschaften Vertragsnaturschutz-Grünland in landwirtschaftliche Betriebe.

Biologische Station Rhein-Berg
Kammerbroich 67
51503 Rösrath


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